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Praktikum >> Berichte
Praktikumsbericht von: tka Seite 1 2 3 4 5
Ausbildungsberuf: Fachinformatiker / FR / Anwendungsentwicklung
Zeitraum: 06.03 - 09.03 und 11.03 - 01.04

Obwohl sich in mir ein ungutes Gefühl breit machte, erledigte ich die mir
aufgetragenen Aufgaben.

So ging das dann die nächsten Wochen.

Meine Aufgaben waren meist neue Betriebssystem zu installieren, Clienten
in eine Domaine einzufahren, Hardware zu tauschen, Treiber zu installieren
und sich ab und zu von überstudierten Siemens-Mitarbeitern runter machen zu lassen.

So kam es schon mal vor, das ich wegen einer angeblich defekten Soundkarte zum
Kunden musste. Das Problem entpuppte sich dann folgendermaßen:
Der Kunde versuchte einen Musiktitel mit der Dateiendung *.avi abzuspielen.

Da hörte er leider keinen Sound, also war die Soundkarte defekt. Als ich ihm
versuchte zu erklären, dass es sich hierbei um ein Videoformat handelt und das
in diesem Video überhaupt keine Tonspur vorhanden ist, rief er meinen Chef an
und stellte mich wie einen Idioten hin.

Wahrscheinlich war es ihm wirklich zu peinlich ...wie auch immer.

Neben der Tatsache, dass mein Praktikum nichts mit Anwendungsentwicklung zu tun hatte
und die Abgabe des Projekttermins immer näher rückte musste ich langsam reagieren.

Ich kontaktierte meinen Chef und wollte mit ihm über mein Projekt reden.

Er sagte zu mir, das ich eine fertige Projektarbeit bekomme und diese nur auswendig
lernen müsste. Damit war ich absolut nicht einverstanden.

Meine Zweifel an diesem Praktikum wurden immer stärker und ich bekam innerlich
richtig Panik. Ich hatte niemanden mit dem ich drüber reden konnte und musste ab
jetzt eigene Entscheidungen treffen.

Meine erste Entscheidung war, das ich das Angebot mit der fertigen Projektarbeit nicht
annehmen würde.

Ich überlegte mir eine sinnvolle Projektidee. Eine Verwaltung der wöchentlichen
Stundenabrechnungen der einzelnen Standorte über ein Client - Server System
befand ich als gute Idee.

Immerhin musste mein Chef jeden Montag alle Standorte abfahren und die Stundenzettel
einsammeln. Diese wurden nämlich noch so richtig nach altmodischer Tradition verfasst.

Nach meiner Idee könnte mein Chef schon Freitag's alle Abrechnungen einsehen und
die Sachbearbeiterin hätte Zugriff auf die Datenbank mit den Stunden aller Kollegen.


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